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Zähne gezogen - und was nun?

Der Abschied von lästigen, schmerzenden Zähnen scheint die Lösung aller Probleme zu sein.Der Verlust der eigenen Zähne wird häufig noch als eine unvermeidliche Folge des Älterwerdens betrachtet. Die Zähne gehen durch mangelnde Vorsorge und daraus resultierende Karies (Löcher) und Parodontitis ("Parodontose" im Volksmund) verloren. Leider finden die meisten unter uns dies immer noch normal oder sehen darin gar die Lösung all der Probleme und Schmerzen, die sie mit ihren Zähnen durchgemacht haben. Dabei können gute Zahnpflege, vernünftige Essgewohnheiten (wenig Zucker) und regelmäßige Kontrolle und Behandlung durch den Zahnarzt fast immer dafür sorgen, dass man die eigenen Zähne bis ins hohe Alter behält.

Wenn es aber nun doch passiert ist, einige oder sogar alle Zähne sind gezogen - was dann ?

Im ersten Moment ist der Patient oft erleichtert. Er hat keine Schmerzen mehr und ist froh, erst einmal wieder einen großen Bogen um die Praxis des Zahnarztes machen zu können. Die Wunden im Mund verheilen und alle Probleme scheinen gelöst. Sind jedoch nur noch wenige Zähne übrig geblieben oder ist der Patient nun zahnlos, so werden recht schnell wieder neue Probleme auftauchen:

  • Das Kauen klappt nicht mehr so richtig (das Essen von Brei, Pudding und Apfelmus langweilen auf die Dauer auch)
  • Das Sprechen (und vor allem auch laut rufen) kann schwierig werden
  • Das Äußere verändert sich. Das Gesicht wirkt alt und eingefallen und, das Lachen bleibt oftmals im Halse stecken, aus Angst die Prothese zu verlieren oder Zahnlücken zu zeigen. Entsprechende Kommentare der Mitmenschen tragen auch nicht gerade zum Wohlbefinden bei.
  • Psychische Veränderungen treten ein, das Selbstbewusstsein leidet stark.

Wenn das Gebiss lose ist, kann ein Implantat helfen.Also sieht man sich doch wieder gezwungen, den Zahnarzt aufzusuchen. Der wird schließlich wissen, wie man diesen Problemen zu Leibe rücken kann.

Der Verlust der Zähne, der anfangs die Lösung
aller Beschwerden zu sein scheint,
stellt im Laufe der Zeit immer mehr
ein Problem als eine Lösung dar.



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