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Wer kann die Behandlung durchführen und wer bezahlt das Ganze

Das ist für die Patienten, die gerne Implantate haben möchten, eine sehr wichtige Frage. Im Prinzip darf jeder Zahnarzt implantieren. Da jedoch, um mit Erfolg zu implantieren, eine große Erfahrung auf diesem Gebiet nötig ist, haben sich einige Zahnärzte und Oralchirurgen darauf mehr oder weniger spezialisiert. Der Hauszahnarzt des Patienten wird meistens einen solchen Kollegen in der näheren Umgebung empfehlen können.
Wichtig bei der Wahl des Behandlers ist nicht allein dessen ausreichende Erfahrung im chirurgisch - operativen Teil der Implantologie, sondern auch (vielleicht sogar noch wichtiger), dass ein Zahnarzt, der ebenfalls viel Erfahrung in der Implantologie hat, die Suprakonstruktion anfertigt. Und vielleicht das Allerwichtigste sind die fachkundig ausgeführten halbjährlichen Kontrolluntersuchungen.

Die Übernahme der Kosten kann hier nur sehr schwer dargestellt werden, da dies immer von der jeweiligen Versicherungssituation des einzelnen Patienten abhängt. Generell haben die gesetzlichen Krankenkassen die Implantologie aus Ihrem Leistungskatalog ausgeschlossen, dabei gibt es jedoch die sogenannte "Festzuschussregelung".

Bei gesetzlich krankenversicherten Patienten wird momentan (Stand 2009) für jede Versorgung inklusive der prothetischen Suprakonstruktion von der Krankenkasse ein individueller, gesetzlich festgelegter so genannter "Festzuschuss" bezahlt. Dieser Festzuschuss geht auch dann nicht verloren, wenn der Patient sich für eine Versorgung mit Implantaten entscheidet.

Einige Patienten haben außerdem eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen. Dabei hängt es dann wieder von der Art der Police und der jeweiligen Versicherungsgesellschaft ab, in welcher Höhe der Zuschuss zu erwarten ist.

Die Situation bei den privaten Krankenversicherungen gestaltet sich etwas einfacher, da in deren erstattungsfähigen Leistungen Implantate in der Regel enthalten sind. Es gibt allerdings Versicherungen, die pro Verrichtung nur einen bestimmten Maximalsatz vergüten. Dieses Maximum liegt aber in einigen Fällen so niedrig, dass die Behandlung dafür nicht durchführbar ist. Ein Teil der Kosten wird dann in diesem Fall vom Patienten selbst getragen werden müssen.

Leistungsumfang und -einschränkungen können individuell sehr verschieden sein. Es ist daher für den Patienten ratsam, sich vorab in seinen Versicherungsunterlagen bzw. bei der Versicherung zu informieren. Da die Implantologie im normalen Leistungskatalog enthalten ist, ist die Versicherung auf jeden Fall zur Kostenerstattung verpflichtet. Ein Gutachten ist in diesen Fall unüblich.

Die Kosten für eine Behandlung mit Implantaten können sehr verschieden ausfallen, da sie sich aus mehreren Faktoren, wie Materialkosten, Anzahl der Implantate etc. zusammensetzen. Nach der Einheilungsperiode fallen außerdem noch Materialkosten für die Aufbauten, Behandlungskosten für das Anfertigen der Suprastruktur sowie Kosten für Leistungen des zahntechnischen Laboratoriums an.

Letztendlich ist bei privat versicherten Patienten der individuell abgeschlossene Versicherungsvertrag entscheidend. Erfahrungsgemäß fällt hier jedoch in den meisten Fällen der Zuschuss der Krankenkasse am Ende deutlich höher aus als in einem vergleichbaren Fall bei einem gesetzlich versicherten Patienten.

Entscheidend ist zunächst immer die richtige Planung,  die in enger Abstimmung zwischen Patient und Behandler erfolgen muss. Erst danach kein ein entsprechender Heil-und-Kostenplan zur Vorlage bei der Krankenkasse erstellt werden.

  • Implantologische Behandlungen sollten nur von einem erfahrenen Zahnarzt oder Oralchirurgen ausgeführt werden.
  • Die Kosten für den Patienten sind von seiner Versicherung abhängig. Eine Anfrage bei der Versicherung kann weiterhelfen.




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