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Kontrolluntersuchungen (Recall)

Wie bereits erwähnt (Mundhygiene) sind regelmäßige Kontrollen nötig, um zum Beispiel Zahnstein zu entfernen. Das ist allerdings nur einer der Gründe. Bei jeder Kontrollsitzung wird der Zahnarzt eine Reihe von Untersuchungen durchführen, um festzustellen, ob alles gesund ist, gut funktioniert und keine Probleme zu erwarten sind. Als erstes wird er dabei die Frage stellen, wie es geht, ob Schmerzen da sind und wie oft geputzt wird. Weiter werden die gesamte Mundhöhle und die Implantate ganz besonders untersucht. Bei den Implantaten wird vor allem auf folgende Punkte geachtet:

  • Taschenmessung am ImplantatSind die Implantate sauber;
  • ist das Zahnfleisch gesund und blutet es auch nicht bei Berührung;
  • sind die Implantate fest oder sind sie etwa beweglich;
  • wie klingen sie beim Draufklopfen;
  • mit einer Taschensonde wird gemessen, ob zwischen Knochen und Implantat Platz ist, der auf eine Entzündung hinweisen würde (Taschenmessung);
  • ist der Biss in Ordnung; passen die Zähne oben und unten gut aufeinander;
  • sind eventuell Reparaturen nötig.

Zusätzlich wird noch regelmäßig (mindestens ein Mal / Jahr) ein Röntgenbild gemacht. Da Implantate nicht von einem innervierten Gewebe umgeben sind wie normale Zähne, werden sie nicht schnell weh tun. Tieferliegende Entzündungen und Knochenveränderungen sind darum ohne Zuhilfenahme eines Röntgenbildes nicht auszumachen. Um Komplikationen frühzeitig zu erkennen und Schaden an Implantat und/oder Kiefer zu verhindern, sind Röntgenfotos daher unverzichtbar. Wenn Probleme auftreten, können natürlich auch außer der Reihe noch Röntgenbilder nötig werden. Aber auch dann bleibt die totale Strahlendosis immer im ungefährlichen Bereich.

Wird keine regelmäßige Kontrolle durchgeführt, kann es sein, dass Schäden erst entdeckt werden, wenn sie schon so weit fortgeschritten sind, dass es für die Implantate viel zu spät ist. Die Implantate müssen dann entfernt werden, was aber noch nicht das größte Problem ist. Oft ist dann nämlich auch schon eine größere Destruktion (Zerstörung) des Kieferknochens eingetreten, die später sogar das Anfertigen einer Prothese nahezu unmöglich machen kann.

Diesen Problemen kann aber durch regelmäßige Kontrollen frühzeitig begegnet werden, KONTROLLEN SIND DAHER EIN ABSOLUTES MUSS. Ein erfahrener Zahnarzt erkennt Schäden schon sehr früh und kann sie dann meistens auch ohne größeren Aufwand beseitigen. Ist ein Patient nicht bereit, regelmäßig Röntgenfotos machen zu lassen, so ist das ein Grund nicht zu implantieren, da in diesem Fall die Risiken eines Misserfolgs viel zu groß sind.

Normalerweise ist eine halbjährliche Kontrolle ausreichend. In bestimmten Fällen, zum Beispiel bei besonders starker Zahnsteinbildung oder bereits aufgetretenen Problemen, kann aber auch drei bis vier Mal pro Jahr angeraten sein.

  • Mindestens 2x jährlich kontrollieren lassen.
  • Regelmäßige Röntgenkontrollen (1x / Jahr) sind dabei unumgänglich



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