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Patienteninformation
Zahnimplantate Essen

Lexikon der Implantologie

Hier werden sowohl Begriffe erklärt, die in der Patienteninformation “Implantate Essen” verwendet werden, als auch solche, die allgemein im Zusammenhang mit Implantaten auftauchen können. Die Liste kann also auch im Gespräch mit Ihrem Zahnarzt von Nutzen sein.

Absolute Erhöhung: Die Erhöhung des Kiefers durch Aufbringen von Material wie z.B. Knochen, der aus der Hüfte oder Rippe entnommen worden ist.

Abdruck: Das Anfertigen einer Negativform mit Hilfe eines Abdruckmaterials. Der Abdruck wird dann mit Gips gefüllt, und man erhält auf diese Weise ein Modell des Kiefers.

Abdrucklöffel: Halter, mit dem das Abdruckmaterial in den Mund eingebracht wird.

Abdruckmasse: Das Material, mit dem der Abdruck genommen wird, besteht meistens aus zwei Pasten, die miteinander vermischt werden. Nach ein paar Minuten ist die Masse ausgehärtet und hat dann eine gummiartige Konsistenz.

Abstoßen: Abwehrreaktion des Körpers gegen körperfremdes Organe (z.B. bei Nierentransplantation). Kommt bei Implantaten praktisch nicht vor.

Aluminiumoxid: weißes, keramisches Implantat-Material

Alveole: Zahnfach; das Loch, das im Kiefer zurückbleibt, wenn ein Zahn gezogen wurde

Analgetikum: Schmerzmittel

Anatomie: Lehre vom Bau des Körpers

Anästhesie: Betäubung

Antibiotikum: Bakterienabtötendes Medikament, z.B. Penicillin. Manche Menschen sind dagegen allergisch. Wenn das der Fall sein sollte, ist es sehr wichtig, Ihren Zahnarzt davon zu unterrichten.

Antiphlogistikum: Entzündungshemmendes Medikament

Artikulator: Gerät, in das Gipsmodelle eingebaut werden, um dann damit die Kieferbewegungen nachahmen zu können.

Bissnahme: Technik, um festzulegen, wie Ober- und Unterkiefer aufeinanderbeißen.

Behandlungszeit: Gesamte Zeit von der ersten Behandlung bis zur letzten. Durch Wartezeiten (Einheilungsperioden) kann diese Zeit in der Implantologie manchmal recht lang sein.

Bestrahlung: Behandlung eines Patienten mit radioaktiven Strahlen, z.B. bei Vorliegen eines Tumors. Wenn Sie bestrahlt werden oder wurden, teilen Sie dies Ihrem Zahnarzt auf jeden Fall vor Beginn der Behandlung mit, da dann spezielle Maßnahmen eingeleitet werden müssen.

Bio-aktiv: Implantat-Material, das den Knochen zu Wachstum anregt.

Bio-inaktiv: Implantat-Material, das keine Abwehrreaktion des Knochens hervorruft.

Biokompatibel: Gewebefreundlich

Blattimplantat: Implantat mit einer platten, flachen Form.

Bohrerschaft: Unterer Teil des Bohrers, der hohl sein kann, um die sogenannte Innenkühlung zu ermöglichen.

Bosker - Implantat: Name eines transmandibulären Implantatsystems

Brünemark - Implantat: Markenname eines schwedischen Implantatsystems. Das älteste noch gebräuchliche System. Schraubenform, aus Titan.

Brücke: Verbindung zwischen zwei Zähnen, um einen fehlenden Zahn festsitzend zu ersetzen. Dazu werden vor und hinter der Lücke jeweils mindestens ein Zahn abgeschliffen und überkront.